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Keramikfunde auf dem
Ophel, einem der sieben Hügel die sich zur Zeit
Jesus außerhalb der Stadtmauern befanden, belegen eine
7000 Jahre alte menschliche Besiedlung. Ägyptische Fluchtafeln um
1900 v. Chr. und die Armanabriefe nennen eine Stadt Uruschalim(um)
, was als „Stadt des Schalim“, eines kanaanitischen Gottes der Abenddämmerung
übersetzt werden kann. Nach dem Alten Testament wurde der Ort Jebus
genannt, da er dem kanaanitischen Stamm der Jebusiter gehörte,
der bei der Israelitenstämme Benjamin und Juda (um 1200 v. Chr.) in
deren Nachbarschaft siedelte. Die Könige der Jebusiterstadt gingen
Kriegskoalitionen mit anderen Gegnern der zwölf Stämme Israels
ein. Die Bibel berichtet, dass es erst König David gelungen sei,
die „Stadt der Fremden“ zusammen mit den übrigen
kanaanäischen Stadtstaaten zu erobern und seine Hauptstadt von Hebron
nach dort zu verlegen. Die Davidstadt wurde zum politischen und religiösen
Mittelpunkt des Königreiches Israel. Als Jeruschalajim
(ירושלים), Hierosolyma (Jerusalem) und Al-Quds (القدس)
sollte sie zur Heiligen Stadt dreier Weltreligionen werden. Gerade im Hinblick
auf die gegenwärtige Situation, muss erwähnt werden, dass der Stadtname
Jerusalem mit dem hebräischen „ Schalom“ und
dem arabischen „Salem “ verwandt ist, was dasselbe bedeutet:
Frieden ! (Foto: Blick vom Ölberg zum
Tempelberg)
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Am Fuße des 827
Meter hohe Harha Setim oder Dschabal az-Zaitun , im Garten
von Gethsemani wurde 1924 mit Unterstützung mehrerer Staten die römisch-katholische
Kirche der Nationen errichtet. Sie wurde an der selben Stelle wie
vorhergehende Kirchen aus dem 4. Jahrhundert und der Kreuzfahrerzeit erbaut.
Ihre zwölf Kuppeln stehen für die zwölf Apostel.
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Das Scha'ar harachamim "Tor des
Erbarmens", (arabisch: Bab al-Dhahabi) oder Goldene Tor
wurde auf Weisung des osmanischen Sultans Süleyman des
Prächtigen gleich nach seiner Widerherstellung zugemauert und versiegelt.
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Das Kidrontal, auch Tal Joschafat
genannt, liegt zwischen dem Tempelberg und dem Ölberg. Hier befinden
sich die monumentalen Grabmäler.....
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....des Jakobus und des Zacharias.....
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.....und des Absalom
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Die Rusisch-orthodoxe
Kirche der Maria-Magdalena im oberen Teil des Gartens von Gethsemani
wurde Die hochglänzende Vergoldung wurde von dem deutschen Vergoldermeister
Hans Kellner aus München unter Verwendung von 24 karätigen Blattgold
in den Jahren 1998 und 1999 ausgeführt.
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Das Grabmal des Absalom
(Yad Avshalom) ist ein vollständig aus dem Felsen gehauenes
Grab aus dem 1 Jh. v. Chr. Die jüdische Tradition schrieb das Grabmal
lange Zeit dem Sohn König Davids (um 1000 v. Chr.) zu. Da dieser sich
gegen seinen Vater erhoben hatte, wird das Grab bis heute von den vorbeigehenden
Juden mit Steinen beworfen.
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Die Kirche am Mariengrab
wurde zuerst im 5. Jahrhundert über einer Grabstätte errichtet,
die als das Grab der Mutter Jesu gilt, in dem sie einige Tage bis zur Himmelfahrt
gelegen habe soll. Auch die Gräber ihrer Eltern Joachim und Anna sollen
dort liegen. Neben griechischen weht die rotweisse Flagge der armenisch-
apostolischen Kirche.
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Auf dem katholischen
Friedhof am Berg Zion ist das Grab Oskar Schindlers zu finden, der
1100 Juden vor Ermordung durch die NS-Schergen rettete. Die auf seinem Grab
abgelegten Steine sind nach jüdischer Sitte ein Ehrenerweis für
das einzige NSDAP-Mitglied, das in Israel begraben liegt und dessen Taten
in der Allee der Gerechten in Yad VaShem gewürdigt werden. Denkmal
für die Kämpfer des
Warschauer Ghettos
(rechts).
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| Die Davidszitadelle hat keinerlei
Bezug zum biblischen König David. Die Namensgebung beruht auf einem
Irrtum, denn in byzantinischer Zeit wurde aus den Aufzeichnungen des römisch-jüdischen
Historikers Josephus Flavius fälschlicherweise geschlossen, dass das
Jerusalem des Alten Testaments auf dem westlichen Hügel gelegen
habe. Die Zitadelle kam jedoch erst im 16. Jahrhundert hinzu, als Suleyman
der Prächtige eine neue Altstadtmauer erbauen ließ.
Erst 1665 kam ein Minarett, das heute Davidsturm genannt wird , hinzu.
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Die Ha-Yehudim führt
in das jüdische Qaurtier in der Jerusalemer Altstadt.
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Religiöse Eiferer haben den
arabischen Straßennamen überklebt.
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Ruinen einer altertümlichen
Synagoge.
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Synagogeneingang
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Vergoldete Menora
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Neubau der Hurva Synagoge
von 2009.
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Die Klagemauer
( ha'kotel ha'ma'arawi) oder westliche Mauer ist als einstige Stützmauer
das einzige Überbleibsel des Herodianischen Tempels, der im Jahre 70
n. Chr. von den Römern zerstört wurde. Der oberhalb davon gelegene
Tempelberg (Har haBai), arabisch
Al-haram asch-scharif, darf von keinem gläubigen Juden
betreten werden. Am 28. September 2000 stattete der damalige israelische
Oppositionspolitiker in Begleitung von bewaffnetem Personenschutz und vielen
Polizeikräften dem unter arabischer Verwaltung stehenden Tempelberg
einen Besuch ab. Nach israelischen Protokollen hatte der palästinensische
Sicherheitschef Dschebril Radschub sein Einverständnis für Scharons
öffentlich angekündigten Besuch gegeben, sofern dieser keine Moschee
betrete. Tatsächlich zog Scharons Besuch die zweite,sogenannte
al-Aqsa-Intifada nach sich. Eine kleine fundamentalistische
Gruppe mit dem Namen „Gläubige Bewegung Tempelberg und Eretz Israel"
will auf dem Tempelberg den dritten jüdischen Tempel errichten DNur
von einer Minderheit der israelischen Öffentlichkeit unterstützt,
kündigte sie mehrmals ( 20. Oktober 1997, 7. Oktober 1998, 29. Juli
2001) an, einen Grundstein dafür zu legen. Dies führte zu internationalen
Protesten und es blieb bei symbolischen Akten außerhalb aber in der
Nähe des Tempelberges. In den letzten Jahren hat der muslimische
Waqf begonnen, illegal eine große unterirdische Moschee in den sogenannten
Ställen Salomos zu bauen. Dabei wird mit großem Baugerät
gearbeitet. Von jüdischer Seite kommen daher Vorwürfe, dass dadurch
bedeutende archäologische Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit
des Heiligen Ortes zerstört würden. Außerdem wird befürchtet,
dass dadurch der archäologischen Beweis gegen eine urmuslimische Geschichte
des Tempelberges, wie sie von radikalen muslimischen Lehrern und Schulen
vertreten wird, vernichtet wird. Jüdische Archäologen wurde eine
diesbezügliche Überprüfung vom Waqf verboten.
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timediver an der Seite
der Kalgemauer, die nur von Männer betreten werden darf, wie auch der
Tunnel.
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In die Ritzen werden auf Papier
geschriebene Wünsche gesteckt.
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Der Robinsonbogen aus Herodianischer Zeit.
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Die im Sechstagekrieg
1967 eroberte Chabad Lubawitsch Synagoge (links)
und orthodoxer jüdischer Nachwuchs (rechts)
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Jeder bitte nur ein Kreuz....mieten....
an der Kopitischen St. Helemna Kirche. |
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Das Zionstor mit Einschuslöchern
der letzten kriege.
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Die armenische St. Jakobkathedrale
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Das Grab .....
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...und eine Statue Davids
auf dem Berg Zion.
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Ursprünglich Symbol
des Osiris und Dionysos.
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Der
Al-haram asch-scharif
mit dem Felsendom (links) und der Al-Aqsa-Moschee (rechts)
ist neben Mekka und Medina der drittheiligste Ort des Islam. Von hier soll
der Prophet Mohammed nach der Koran-Sure 17, Vers 1 seine Nachtreise zu der
„entferntesten Moschee“ unternommen haben. An der Stelle des Felsendoms,
der auch Omar-Moschee genannt wird befand sich der Tempel des Herodes, während
sich bei der Al-Aqsa das Hauptquartier der Tempelritter befand. timediver
konnte den Tempelberg mit seinen beiden islamischen Gotteshäusern im
September 1982 besuchen. Seit der zweiten Intifada ist der Tempelberg jedoch
für alle Nichtmuslime geschlossen.
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Das Wappen des lateinischen
Königreiches Jerusalem (1099 - 1291)
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Das Wappen des griechisch-orthodoxen
Kaiserreichs Byzanz.
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Die Hospitaliter (Johanniter)
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Koptischer Mönch
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Tau und Omega, Symbol der
armenischen Kirche.
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Offene Basarstrasse im christlichen
Viertel der Altstadt.
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Auf dem Dach der Grabeskirche......
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.... hausen (anders
kann man es nicht nennen) Mönche der "Yäityop'ya ortodoks täwahedo
bétä krestyan" ( Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche)
einer Altorientalischen,
miaphysitischen
Kirche, die seit dem
Konzil von Chalcedon
(451) als herätisch angesehen wurde.
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Der Eingang zur Grabeskirche.
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Korinthische Säulenkapitele
am Eingang.
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| Der Stein auf dem Jesus
nach der Abnahme vom Kreuz gelegt, gesalbt und in sein Grabtuch gewickelt
worden sein soll. |
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Das Lateinische Patriarchat
von Jerusalem, mit dem Palast seiner Ritter.
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Der Felsen
Golgatha , der nach der Kreuzigung Jesu eingerissen sein soll. Tau
und Omega weisen erneut auf die Apostolisch-Armenische Kirche hin.
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Zur Besichtigung der Grabeskapelle
herrscht tagsüber ein reger Andrang. Es empfiehlt sich ein Besuch
nach 18.00 Uhr.
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Mit timedivers Wunsch ist
die Seite wieder an ihrem Anfang angelangt, wonach die "Heilige Stadt" vor
allem die "Stadt des Friedens" sein sollte.
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